Großes Kino ohne Leinwand…

Klassenfahrt 5er (48)… bot sich den Schülern der Klassen 5a und 5b bei ihrer diesjährigen Klassenfahrt. Montagmorgen, den 12. Juni, 8.00 Uhr begann die abenteuerliche Reise. Nach vierstündiger Zugfahrt erreichten wir den Bahnhof von Bad Mergentheim… vollzählig und ohne Gepäckverluste.

Ohne Koffer – denn diese wurden am Bahnhof abgeholt – ging es nun Richtung Wildpark. Kleine Bilder wiesen uns den Weg, sodass wir fast unbeschadet die Tore zum Wildpark Bad Mergentheim erreichten. Warum nur „fast“? Der gesamte Fußweg ging bergauf, eine gesamte Stunde lang. So ist es nicht verwunderlich, dass einigen von uns die Luft weg blieb – das Notfallspray war nicht an Mann sondern bereits im Park – oder auch ein paar Füße aufgrund der Anstrengung etwas anschwollen. Doch all dies war vergessen als die Fünftklässler die „Koboldburg“, ein riesiger Erlebnisspielplatz mit Kletterparcours und Labyrinth, entdeckten. Deren Erkundung musste allerding noch etwas warten. Denn zuerst ging es auf den Wildparkrundgang. Neben Ottern, Bären, Adlern, Geiern, Wildkatzen und Luchsen, denen wir bei der Fütterung zusehen konnten, blieben uns unter anderem auch Rehe, Elche, Wölfe, Fledermäuse, Schildkröten, Biber und und und nicht verborgen. Nach einer weiteren Vorführung von Haus- und Nutztieren sowie dem wohlverdienten Koboldburg-Besuch ging es nun zu unseren Nachtquartieren. Für die Schüler der 5a hieß das, ab zu den Erdhöhlen. Insgesamt 11 Höhlen mit jeweils vier Betten wurden binnen weniger Minuten bezogen, denn jede Gruppe wusste genau, in welche „Höhlennummer“ sie einziehen wollte. Nachdem die Betten verteilt und die Koffer mehr oder weniger ordentlich ausgeräumt waren, mussten die ersten Neuigkeiten sofort zu Hause mitgeteilt werden. Während die Schüler wirklich jede Einzelheit zu erzählen wussten, genossen Frau Heitz, unsere Klassenpatin Jule und Herr König die Sonne und überlegten, ob denn die Kinder bei ihrer Rückkehr überhaupt noch etwas zu erzählen haben könnten. Wir waren uns einig: soviel wie sie zu berichten hatten, blieb von ersten Tag nichts übrig, was die Eltern nicht schon hätten wissen müssen nach den Telefonaten. Mit einem kleinen Lagerfeuer, einigen Gruselgeschichten und Witzen wurde der erste Tag beendet.

Doch kaum ins Bett gegangen, war die Nacht auch schon vorbei, zumindest bei Herrn König. Bereits 4 Uhr klopfte die „Wachsame Eule“ an, da sie nicht mehr schlafen konnte. Die 4 Stunden bis zum Frühstück wurden also überbrückt mit einer Erkundungstour der nahen Umgebung, einem Besuch der schwangeren Eseldame, ganz viel Gerede und einem in den Boden „eingravierten“ Morgengruß an die Klasse. Nachdem dann endlich auch der Rest der Klasse erwachte und das Frühstück hinter uns lag, starteten wir in unseren „Indianertag“. In einer gemeinsamen Gesprächsrunde wurde uns das Leben der Indianer näher gebracht und ein Tomahawk, eine Friedenspfeife und Indianerschmuck konnten begutachtet werden. Daran anknüpfend bastelten wir nun unseren eigenen Kopfschmuck mit individuellen Indianernamen, Pfeil und Bogen sowie Lederarmbänder. Eben alles, was ein waschechter Indianer so braucht. Doch auch der richtige Umgang mit Tieren ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines jeden Indianers. So auch unter anderem für die Indianer „Wachsame Eule“, „Bunter Vogel“, „Schlauer Fuchs“ und „Starkes Pferd der 5a. Also bewiesen die Schüler ihr Können beim Führen eins Alpakas, zweier Esel und dreier Ponys. Nicht immer konnten die Tiere daran gehindert werden, am Wegesrand einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen, doch alles in allem zeigten die Fünftklässler, dass sie das Zeug zum Indianer haben. Nach den Pflichtbesuchen auf der Koboldburg sowie dem Wasserspielplatz bezogen wir nun auch an diesem Tag unser Nachtlager. In einem mit Heu ausgelegtem großen Zelt testeten wir unsere Schlafstätte auf Kuhfellen. Das Highlight dieser Übernachtung war jedoch, dass dieses Zelt direkt neben dem Wolfsgehege aufgebaut war. Und das machte sich im Laufe des Abends sowie der Nacht noch bezahlt. Von über dem Lagerfeuer gerillter Bratwurst und Stockbrot gestärkt, ging es zu Dämmerungsbeginn ans Wolfsgehege, wo das Wolfsrudel mit seinen 30 Tieren irgendwie schon auf uns wartete. Kleine Neckereien, Kämpfe und Verfolgungsjagden konnten wir beobachten, während die zahlreichen Fragen der Kinder zu den Wölfen beantwortet wurden und ein Wolfsschädel sowie ein Wolfsfell zum Anfassen näher betrachtet werden konnten. Anschließend ging es noch auf eine kurze Nachtwanderung durch den Wald. Etwas unheimlich kam das Geraschel am Wegesrand und im Gebüsch daher. Erst als das befreiende Licht der Taschenlampe Frösche, Mäuse und Fledermäuse zum Vorschein brachte, ging der Puls wieder etwas zurück. Schwer erschöpft von dem anstrengenden Tag krochen wir in unsere Schlafsäcke und beendeten um Mitternacht ziemlich schnell den Tag. Und das muss schon was heißen, wenn binnen weniger Minuten 26 Schüler in einem gemeinsamen Zelt, dicht an dicht, mucksmäuschenstill sind. Doch auch diese Nacht war nicht gerade die längste. Bereits 4 Uhr erwachten einzelne von uns. Vom Wolfsgeheul geweckt lauschten wir dem spektakulären Naturschauspiel. Es ist unbegreiflich, wie einige bei der Lautstärke des Geheuls in Ruhe schlafen konnten. Für diejenigen, die aufgewacht sind, hat es sich definitiv gelohnt. Eben besser als Kino!

Nach einer trotzdem sehr erholsamen Nacht traten wir am letzten Tag die Rückreise an. Sachen packen, frühstücken und vier Stunden Zugfahrt, schon waren wir wieder in Landau, wo die Schüler bereits sehnsüchtig von ihren Eltern erwartet wurden. Nach drei anstrengenden, spannenden und sehr schönen Tagen ging auch diese „Abenteuer“ zu Ende. Doch es hat sich gelohnt!

   

Ankündigungen  

   

Unsere neue Fassade  

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