Aktuelles  

Ausstellung "Abenteuer Informatik"

Die Wanderausstellung der Hopp Foundation ist nun geschlossen und "wandert" weiter.

Ein herzliches Dankeschön an alle Schüler- Experten, die für einen reibungslosen und informativen Ablauf der Führungen gesorgt haben. 

 

 


   

Schulbuchlisten 2019/2020

Die endgültigen Schulbuchlisten für das kommende Schuljahr befinden sich im Bereich "Service - Dateien - Schulbücher - Schulbuchlisten".

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Junge Botschafter unterwegs in der Welt

Hannah Metz aus Bellheim und fünf weitere Südpfälzer präsentieren die Metropolregion Rhein-Neckar an allen Ecken der Welt. Ein Jahr lang in der Gastfamilie und in der regulären Schule des Gastlandes.

Junge Botschafter unterwegs in der Welt Art v 13-08-11 Noch wird überlegt, was wichtig ist, was in den Koffer muss. Fotos der Familie auf alle Fälle, Gastgeschenke. 20 Kilogramm Gepäck können ganz schön wenig sein, stellt Hannah Metz gerade fest. Die 16-jährige Bellheimerin fliegt nächste Woche nach Ecuador, um dort ein Jahr lang als Botschafterin der Metropolregion Rhein-Neckar zu leben. „Ich lebe in einer Gastfamilie und besuche die 11. Klasse einer öffentlichen Schule”, umreißt Metz ihre nahe Zukunft.


Sie wird in der Stadt Latacunga auf über 2700 Metern Höhe in den Anden wohnen. Ihre Gastfamilie hat Hannah Metz noch nicht kennengelernt, derzeit wird versucht, den Kontakt über Facebook und E-Mail herzustellen. „Es ist ein Lehrerehepaar mit zwei Kindern und zwei Hunden”, weiß die 16-Jährige bisher aus den Unterlagen.


Nach Südamerika habe sie schon immer gewollt, erzählt sie, am liebsten nach Kolumbien. Das wiederum hätten ihr Eltern und Bruder „gemeinsam und ziemlich drastisch” ausgeredet. Danach stand kurz Finnland auf der Wunschliste. Aber weil die Schülerin des Eduard-Spranger-Gymnasiums in Landau seit zwei Jahren bereits spanisch lernt, erwies sich doch Südamerika als das „richtige” Ziel. Jetzt also Latacunga in Ecuador.


Zur Botschafterin ist Hannah Metz über eine Bewerbung geworden. Bei der Schüleraustauschorganisation AFS hat sie erfahren, dass die Metropolregion Stipendien für solche Auslandsaufenthalte vergibt. „Ich habe mich beworben und bin mit acht anderen genommen worden”, erzählt sie so selbstverständlich, als ob das nichts Besonderes wäre. Als Botschafterin muss sie in ihrem Gastland Vorträge über die Metropolregion halten - in der Landessprache. Außerdem ist ein monatlicher Bericht an die Metropolregion fällig.


„Wir haben bei einem Workshop bei SAP eine Powerpoint Präsentation bekommen”, erzählt die Bellheimerin von den Vorbereitungen auf das Auslandsjahr. Dort hat sie auch die anderen Mitglieder der Gruppe kennengelernt, von denen Helena Brune aus Albersweiler und der Germersheimer Simon Bolz bereits abgereist sind - nach Indien. Botschafter sind auch Laura Vollmer aus Lustadt, Stefanie Hentschel aus Albersweiler und Antonia Castell aus Schweighofen. Die weiteren kommen aus Ludwigshafen, Mannheim und Walldorf.


Vor dem Schulbesuch in Latacunga hat Hannah Metz ein bisschen Bammel. Die Spanischkenntnisse müssen schnell verbessert werden. Alles in allem aber glaubt sie nicht, dass sie wegen das Auslandsaufenthalts Probleme in der Schule bekommt. „Ich kann nächstes Jahr gleich in der 12. Klasse weitermachen.” Sie werde dann zwar ein paar Wochen unter besonderer Beobachtung der Lehrer stehen, aber das werde sie schon schaffen, ist sie optimistisch.


Jetzt aber erst einmal Ecuador. Am 19. August geht der Flieger. In Madrid trifft sich die gesamte AFS-Gruppe. Von der spanischen Hauptstadt geht der Flug in die ecuadorianische - Quito. In der Millionenstadt auf 2800 Metern Höhe in den Anden ist Akklimatisierung angesagt - nicht nur was die dünne Luft angeht. In einem Camp werden die jungen Leute drei Wochen lang auf das Leben in Ecuador vorbereitet, ehe sie zu den Gastfamilien kommen.

   
© Eduard - Spranger - Gymnasium Landau