Schulprogramm
| Das Eduard-Spranger-Gymnasium ist aus der ältesten städtischen Lateinschule der Pfalz hervorgegangen, die 1432 in Landau gegründet wurde. Es steht in der Tradition des humanistischen Gymnasiums, vereint aber heute einen altsprachlichen Zug mit grundständigem Latein und einen neusprachlichen Zug, der mit Englisch beginnt, unter einem Dach. Neben der intensiven Vermittlung fremdsprachlicher Kenntnisse setzt das ESG unter dem Namen seines Schulpatrons bewusst einen pädagogischen Akzent. Das Erziehungsziel, junge Menschen zur Wahrnehmung der Freiheit in eigener Verantwortung zu befähigen, wird als zentrale Aufgabe begriffen. Vor diesem Hintergrund praktiziert die Schule seit vielen Jahren nach dem Klippert`schen PSE-Konzept durchgängig eine neue Lernkultur mit offenen Unterrichtsformen, auf die sich zahlreiche Lehrkräfte durch intensive Fortbildungsmaßnamen vorbereitet haben. Um das eigenverantwortliche Arbeiten zu schulen, sind Methodentraining, Teamentwicklung und Kommunikationspflege systematisch im Schulalltag verankert. Vielfältige Bausteine zum selbständigen Lernen, bei denen Anstrengung und Freude gleichermaßen im Spiel sind, werden fortlaufend dokumentiert , eingesetzt und überarbeitet. Im Rahmen eines differenziert aufgefächerten Wahlspektrums wird das Besondere, das in jeder Persönlichkeit steckt, ganzheitlich zur Entfaltung gebracht. Eine engagierte Steuerungsgruppe koordiniert die Arbeit in diesen Bereichen. Leistungs- und lernbereite Kinder und Jugendliche erhalten die nötigen Kompetenzen, sodass sie die Anforderungen des späteren Lebens erfolgreich bewältigen können. In einem lebendigen, kreativen und anregenden Schulklima unterstützen sie die Lehrkräfte, dass sie die selbst gesteckten Ziele und den bestmöglichen schulischen Abschluss erreichen. Zur Erleichterung des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium hat die Schule ein sorgfältig durchdachtes Konzept entwickelt. Die Begabten- bzw. Leseförderung und die Unterstützung von Lernschwierigkeiten erfolgt durch spezielle Programme. Das musische Profil der Schule, das sich u.a. in Bläserklasse, Bigbands, Theatergruppen und Kunstausstellungen zeigt, wird durch Schwerpunkte in der ökologischen und ökonomischen Bildung sowie Maßnahmen zur Berufsorientierung ergänzt. Auf der Grundlage des „Intel-Fortbildungsprogramms“, an dem das gesamte Kollegium teilgenommen hat, wenden die Lehrkräfte bei dem Einsatz von Computern die für die vernetzte Multimedia-Welt erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf hohem Niveau sachgerecht an. Die schulinternen Fortbildungen gehören ebenso wie die fächerübergreifende Zusammenarbeit bei Projekten und wie die Festlegung gemeinsamer Leistungsstandards für Parallelarbeiten zu den Selbstverständlichkeiten der Arbeit. Innerhalb des Kollegiums herrscht darüber hinaus ein engagierter informeller Informations- und Meinungsaustausch. Das Präventionsprogramm im Team, die Streitschlichtung durch ausgebildete Mediatoren und die in der Schulcharta von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft vereinbarten und unterschrieben Werthaltungen tragen dazu bei, dass die Schule in ihrer natur-nahen, ruhigen Randlage abseits von den Verführungen der Innenstadt weitgehend frei bleibt von Drogen- und Gewaltproblemen. In vielfältigen Aktionen hat das ESG sein soziales Engagement (z.B.“ Laufen oder Tagwerk für Ruanda“) über die Grenzen der Schule hinaus unter Beweis gestellt. In einer sich rasch wandelnden Welt muss jede Bildungseinrichtung ständig ihr Angebot überprüfen und aktualisieren. Mit dem hier vorgelegten Qualitätsprogramm, das den Ist-Zustand beschreibt, Zielvorstellungen formuliert und konkret geplante Maßnahmen festlegt, erhält das ESG eine Grundlage, das Erreichte zu bewahren , es in kleinen und überschaubaren Schritten weiter-zuentwickeln, um nach Ablauf eines Jahres die geleistete Arbeit intern zu bewerten und auf der Grundlage der Ergebnisse weitere Qualitätssteigerungen zu planen. |

