Sekretariat geschlossen

23.12.2019 - 06.01.2020

Das Sekretariat ist in den Weihnachtsferien geschlossen.

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2020!

Termine neue 5. Klassen

  • Tag der offenen Tür: Di, 14.01.2020 , 14:30-20 Uhr , Führungen um 14:30 und 17:30 Uhr
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  • Anmeldetermine: Sa, 01.02.2020, 9-13 Uhr und Mo, 03.02.2020, 8-16 Uhr

 Die Gymnasiasten wählten das Stück, „weil das Abtauchen in Fantasiewelten in schwierigen Lebensphasen hilft, Kraft und Mut für den Alltag zu schöpfen“, so Spielleiterin Susanne Ohm. Unter ihrer bewährten Regie schrieben die Schüler eigene Dialoge, improvisierten Szenen, fertigten Kostüme und Requisiten und probten mit Herzblut über Monate hinweg. Auf mehr Film- als Romananteilen basiert ihre freie Bearbeitung, nach der die kleine Alice einem Kaninchen in ein Erdloch folgt und in einem Wunderland mit skurrilen Bewohnern fantastische Abenteuer erlebt. Dass in dem Wunderland aber ihr Rat gefragt ist, sie selbstbewusst wird und mit anderen das Böse bezwingt, das stärkt sie nachhaltig.

In der Fassung der Theater AG spielt die dienstälteste Mimin (Maya Nitschke) neugierig-verwundert, anmutig und selbstsicher die Hauptrolle. Ihr wird vom hektisch-besorgten Kaninchen (Jennifer Reinfrank) ein schnell wirkender Zaubertrank gereicht, wonach sie auf große Blumen und einen Fliegenpilz trifft. Auf dem sitzt der coole, Pfeife rauchende Rastalockentyp Absolem (Christof Reimers). Diese weise Raupe lehrt mit ihren entspannten Sprechpausen Achtsamkeit. Zur beleuchteten, nonchalanten Grinsekatze (Mark Bauer) und der ängstlich wie mutigen Maus (Gabriel Dreißigacker) gesellen sich die lustig-verpeilten Doppelgänger in Reifrockhosen, Dideldum (Thyra Schwebius) und Dideldei (Madeleine Cravo), die alle auf Alices Sieg über die böse, mit Verve gespielte und auch singende Herzkönigin (Katrin Gehr) hoffen. Rebellentreffpunkt ist beim extravaganten gewitzten Hutmacher (Marco Wind).

Am Hof agieren neben der roten auch die weiße, gute Königin (Sabine Tretter), die Königinmutter (Clara Frech), der böse Herzbube (Moritz Spilker) sowie der Henker (Frederik Stübing). Köpfe sollen rollen will die rote Königin, was die Rebellen trickreich verhindern und mit dem „magischem Handschuh“ am Ende Frieden schaffen.

Zurecht viel Applaus gabs für das kurzweilig-zündende Stück, mit Luis Irrgang am Klavier. Janno Jens hatte die Lichtkonzeption, beim Bühnenbild halfen Simone Lechner-Erbach und Miriam Ohm mit. Allen Akteuren dankte Direktorin Dagmar Linnert mit Sonnenblumen.  (Text und Bild von Maria Hirsch von der Rheinpfalz)