Auf Spurensuche im Frank-Loebschen Haus

Auf den Spuren jüdischen Lebens in Landau waren am 16.11.2022 dreißig Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a-d aus zwei Religionslerngruppen des ESG im Frank-Loebschen Haus unterwegs. Informativ und interessant sei es gewesen, fasste ein Schüler seine Eindrücke zusammen. Dass das Haus eines der ältesten erhaltenen in Landau ist und dem Urgroßvater der berühmten Anne Frank gehört hatte, war für viele neu und bemerkenswert. Im Synagogenraum des Museums war es interessant reale Gegenstände zu entdecken, die es in einer Synagoge oder einem jüdischen Haushalt gibt. Dass es in Landau eine so große Synagoge gegeben hat und es heute ist, als hätte sie nie existiert, erstaunte einige der Besucher. Der Ausstellungsraum über die Zeit des Nationalsozialismus in Landau und ihre Auswirkungen auf jüdische Mitbürger erzeugte Nachdenken und Betroffenheit. „Gott sei Dank war ich damals nicht dabei!“, äußerte eine Schülerin.

Zum Abschluss hinterließen viele Schülerinnen und Schüler ihre Namen im Gästebuch des Museums und nahmen bleibende Gedankenanstöße mit zurück in die Schule.

Silvia Breidel, Manuela Neumüller-Jacobs